Geschichte des Kurhaus Bad Rothenbrunnen

1149  

Erstmalig urkundliche Erwähnung der Herren von Juvalta, Besitzer von den Burgen Nieder-und Oberjuvalt. Später geht Oberjuvalt an die Herren von Rietberg über.

1352  

Burg Oberjuvalt geht über zu den von Landenberg und

1410  

in den Besitz des Bischofs von Chur.

1462  

Barbara von Juvalt verkauft Niederjuvalt an Junker Petrus von Wannis

1546  

Erste Erwähnung des Namens "Rottenbrunnen"/Giuvaulta, Martin von Capol und Gemahlin zum "Rothenbrunnen" verkauften Ihre Rechte an den beiden Höfen Juvalt an die Stadt Chur

1566  

wurde "Rodhenbrunnen" erstmals als Bad erwähnt.

1667 - 1866  

befand sich das Bad im Besitze der Fam. Caviezel

1734  

erhoben sich Streitigkeiten zwischen den Besitzern und der Gemeinde, deren Ausgang war, dass die Badeeigentümer auch die Quellen besassen, wogegen die Hofbewohner nur als berechtigt anerkannt wurden, sich ihrer zum eigenen Gebrauch zu bedienen.

1799  

Badehaus Rothenbrunnen wird durch vorbeiziehende ausländische Truppen eingeäschert.

1806  

Die alte Kuranstalt wird neu aufgebaut, wird aber wegen geringem Interesse vernachlässigt

1866  

geht das Bad an die Herren Commandant Buol und Hauptmann Buchli über, welche es dann gründlich renovierten.

1867  

Hochwasser zerstört wieder Talboden und angrenzende Kulturen. Danach erfolgten ausgedehnte Wuhrbauten.

1877  

Gründung einer Aktiengesellschaft mit dem Ziel, den Kurbetrieb zu aktivieren.

1888  

Bau einer vollständig neuen Badeanstalt mit Kurhaus, Badehaus,Kegelbahn, Quellhaus und Kurpark. Altes Kurhaus bleibt integriert, wobei das Badehaus dem Neuen weichen muss. Initiant und Miteigentümer ist Hauptmann Buol, Architekt Emanuel von Tscharner u.a. auch die Erbauer der Kuranlage Passugg und des Hotels Steinbock in Chur.

1892  

Bau der Eisenbrücke über den Rhein als bessere Verbindung zum Bahnhof und zur Strasse Chur -Thusis.

1923  

Einstellung des Kur- und Badebetriebes als Folge der Kriegsjahre und Wirtschaftskrise.Verkauf der Kuranstalt an den Kanton Graubünden, welcher ein Altersheim einrichtete und später der psychiatrischen Klinik Beverin angliederte.

1972  

Abbruch des alten Kurhauses von1806, Badehaus sowie weiterer Gebäude und des Kurparks von 1888.

1978  

Verkauf Kurhaus inclusive Wirtschaftsbewilligung an private Besitzer, die am Dorfeingang ein Motel errichten wollten.

1978-1989  

Verschiedene Handänderungen - Kurhaus bleibt ungenutzt

1989  

Übernahme des Kurhauses durch Andreas Marugg mit dem Wunsch, ein schönes Stück Geschichte zu erhalten.

1994-1995  

Totalrenovation, Integration von acht Wohnungen, Neufassung der Aua Alva Mineralquelle - Gebäude wird auf Wunsch der Besitzer unter Denkmalschutz gestellt.

1996  

Bau einer Parkierhalle mit grosser Gartenterrasse südlich Kurhaus.

1999  

Verleihung des erstmals verliehenen Bündner Holzbaupreises für die Parkierhalle.

2000

 

Das Kurhaus Bad Rothenbrunnen ist im Internet präsent!
Nach Wunsch der Familie Marugg soll künftig im Kurhaus Bad Rothenbrunnen wieder mehr Leben einkehren. Ein entsprechendes Nutzungskonzept liegt in Bearbeitung.